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Das unabhängige Prüflabor Virus Bulletin stuft die Qualität von Microsoft Security Essentials als gut ein. Das Techportal The Verge hatte zuvor von schlechten Ergebnissen des Prüflabors AV-TEST Institute berichtet. Microsoft verteidigt die Software gegen die Einstufung von AV-TEST und verweist auf unrealistische Testbedingungen.

Wir haben direkt bei unserem Partner Virus Bulletin nachgefragt und um eine persönliche Einstufung von Microsoft Security Essentials gebeten.

John Hawes - Technical Consultant & Test Team Director bei Virus Bulletin stuft die Qualität der Software insgesamt als gut ein. Die Erkennungsraten seien zwar nicht ganz so hoch wie bei einigen Wettbewerbern, doch könne die Software insbesondere bei Systemstabilität und Systembelastung punkten. Das VB100-Prüfsiegel für gute Virenabwehr stellte Hawes nicht in Frage.

Als kostenloses Produkt garantiere die eng mit Windows verzahnte Software einen guten Basis-Schutz. Und die Gratis-Lösung von Microsoft stelle auf vielen Rechnern sicher, dass überhaupt Antiviren-Software zum Einsatz komme.

Die Arbeit von Microsoft an Windows Security Essential bewertet Hawes so: "Microsoft hat beim Malware-Problem schon jede Menge Geld investiert, viele Top-Leute eingestellt und leistet generell eine gute Arbeit. In einigen Test-Runden mögen sie vielleicht etwas Pech gehabt haben. In Bezug auf VB100 gab es schon länger keine Probleme mehr - Microsoft bereiten sich auf Tests offensichtlich sehr gründlich und genau vor." Bei der Qualität des Produkts sähe er auch in naher Zukunft keine Probleme.

Softonic verlässt sich weiterhin auf die Ergebnisse von Virus Bulletin. Zur Kontrolle haben wir jedoch auch immer ein genaues Auge auf die Daten von AV-TEST. In unserem letzten großen Vegleichstest erreicht Microsoft Security Essentials zwar den letzten Platz bei den Erkennungsraten. Gleichzeitig ist die Software aber auch die schnellste.


Kommentare

  • Auskenner |
    22/01/13
    Auskenner

    Haha VB100 ... ich lach mich tot. Dort werden nur Dateien der Wildlist getestet die allen Herstellern schon mindestens 1 Monat vor Testbeginn bekannt sind. Das ist nur eine Fleißaufgabe die paar Dateien in die Signaturen aufzunehmen, hat aber nichts mit realitätsnahen Erkennungstests zu tun!

23/12/14
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